Consilium Philatelicum des BDPh

Mitglied des Consilium Philatelicum

Christian Springer

Vorname, Name                    Christian Springer

Wohnort                                Köln

Geburtstag                            13.6.1933

Berufung in das CPh             2005

 

 

VITA

Geboren am 13. Juni 1933 in Neugersdorf/Sachsen. Die Grundschule Neugersdorf besuchte er von 1939–1943, danach das Gymnasium in Löbau/Sachsen, wo er 1950 sein Abitur machte. Es folgte eine kaufmännische Ausbildung in Köln. Mit erfolgreichem Abschluss widmete er sich der Arbeit im väterlichen Bekleidungsbetrieb, in dem er im Laufe der Jahre zum Prokuristen und Geschäftsführer aufstieg.

Renate und Christian Springer treten immer zusammen auf. Als Aussteller, als Organisatoren zahlreicher Veranstaltungen sowie als Freunde der Literatur und der Philatelie. Sie gehören zu den wenigen, die bereits lange vor der Wiedervereinigung Deutschlands Kontakte zu den Sammlern der DDR pflegten, Literatur tauschten und Sammlern Besuche in Westdeutschland ermöglichten. Dieses Sponsoring hielten sie bei ihren Besuchen ostdeutscher Vereine nach der Wende bei. Danach engagierten sich beide noch mehr, Philatelie nicht nur bei üblichen philatelie-internen Veranstaltungen, sondern besonders auch in staatlichen und städtischen Museen und anderen öffentlichen Einrichtungen Interessenten näher zu bringen.

Sonstiges: Ausstellungen in Museen, Banken und Sparkassen, um für die Philatelie zu werben, mit eigens für diese Veranstaltungen zusammengestellten Exponaten, z.B. 1998 Verkehrsmuseum Dresden, „500 Jahre erste sächsische Nachrichtenverbindung“ (der Markgraf von Meissen, Herzog zu Sachsen SKH Maria Emanuel sprach in einem persönlichen Brief Dank und Anerkennung dem Ehepaar Springer aus). 2000 Verkehrsmuseum Dresden, „150 Jahre Sachsendreier“; 2002 und 2004 und 2005 Kreissparkasse Löbau-Zittau; 2003 Freundschaftsveranstaltung in Wroclaw (Breslau), Polen im Postmuseum, eigens dafür konzipierte Sammlung über die Postmeister Kees zur Zeit der Personalunion Sachsens mit Polen. 2006 Werbeschau in Oybin zu Alfred Moschkau; 2005 Ausstellung Schlossmuseum Hoyerswerda; 2007 Ausstellung Schloss Krobnitz bei Reichenbach/Lausitz in Zusammenarbeit mit dem Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund und dem Präsidium der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Fast alle Ausstellungen wurden in eigener Regie durchgeführt.

Mitgliedschaften
Verein Mosel-Merkur, Köln (seit 1959); DASV (seit 1962); Berliner Philatelisten-Klub v. 1888 e.V. (seit 1999); Verein für Sächsische Philatelie und Postgeschichte, Dresden (seit 1990); Internationaler Philatelistenverein von 1877 e.V. Dresden (seit 2008); AIJP (seit 1998); RPSL (seit 2000, fellow seit 2009); AEP (seit 2005); Forschungsgemeinschaft Sachsen (Mitgründer und Mitglied seit 1966): ArGe Privatpost Merkur (seit 2014).

Ehrungen

Moschkau-Medaille (2000); SAVO-Plakette (30.10.2004); Lindenberg-Medaille (19. November 2011);

Sachsen-Medaille der ArGe Sachsen (2019)

 

Exponate
Exponat zusammen mit Renate Springer: „Königreich Sachsen, Freimarken und Ganzsachen 1850–1867“ (Großgold-Medaille PRAGA 08 und IBRA 09 in Essen; „Die Thurn-und Taxis’schen Postmeisterstempel im Herzogtum Sachsen Altenburg 1818–1835“ (Gotha 2010, Rang 3, Gold, 1 Rahmen-Exponat); „Die Hansa-Stadtpost, Privatpostanstalt in Dresden 1.1.1886–31.3.1900“ (RHEIN-RUHR-POSTA 09, Rang 2, Gold sowie bei der multilateralen Briefmarkenausstellung 2019 in Luxemburg im Rang 1, Gold); „Die Sächsische Armee im Deutsch-Dänischen Krieg 1849 und bei der Bundesexekution in Holstein 1863–1864“ (HAMM 2014, Rang 3 Gold, 1 R.); „Postmeisterstempel auf Briefen der Königlich Sächsischen Post“ (CALPE 2007, Rang 1, Gold, 1R.); „Leipziger Stempelstudie 1810–1840“ (SÜDWEST 2010, Diamant, 1R.); „Sächsische Briefe aus der Zeit des 30-jährigen Krieges 1618–1648“ (ITALIA 09, Gold und Grand Prix für 1-Rahmen Exponate);„Königreich Sachsen. Studie über Typen und Druckerscheinungen auf der König Friedrich-August-Ausgabe von 1851“ (SÜDWEST 2010, Diamant, 1R.); „Impoststempel zur Steuerbegleichung auf vorgefertigtem Stempelpapier im Kurfürstentum und Königreich Sachsen 1682–1867“ (Sachsenschau 2006, Rang 2, Gold); „Postmeisterpackerei- und Zahlenstempel auf Paketbegleitbriefen von Leipzig 1825–1850“ (OBRIA 2009, Diamant, 1R.); „100 Jahre Sächsische Postgeschichte dokumentiert an Postscheinen der Stadt Döbeln 1750 – 1850“ (KEVELAER 2008, Rang 3, Gold).

 

Spezialgebiete
Kurfürstentum und Königreich Sachsen, Postgeschichte und Marken.

 

Vorträge
„Das private Postwertzeichen-Museum des Ernst Petritz zu Dresden“

 

Autor
Neben zahlreichen Artikel in den Rundbriefen von Vereinen und Klubs publizierte Springer folgende Broschüren und Bücher: „Die Franco-Couverts der Königlich Sächsischen Post“ (1966); „Die Chursächsischen Postmeilensäulen“ (1979); „Die Sächsische Post und das Steuerwesen“ (1981); „Poststraßen – Postkutschen – Postreisescheine“ (1982); „Dr. phil. Alfred Moschkau 1848–1912“ (1983); „Die Sächsischen Generalpostmeister der Polnischen Post“ (1983); „Ausstellungsbericht über ‚Die erste öffentliche Ausstellung der Postwerthzeichen aller Länder zu Wien vom 13. bis 20. November 1881‘“ (1987); „Das Oberlausitzer Postsystem 1678 –1816“ (2007); „Der Sammler und Prüfer Walter Artur Opitz“ (2010).